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DAB bank halten 15.11.2001
Die Telebörse-online
Der Analyst Norbert Jumpertz von "Die Telebörse-online" empfiehlt die Aktie der DAB bank AG (WKN 507230) zu halten.
Auch die DAB Bank habe der Schwäche am Aktienmarkt Tribut zollen müssen. Die Zahlen in der Gewinn- und Verlustrechnung für das 3. Quartal seien fast auf den Punkt so katastrophal ausgefallen wie die des Rivalen Consors. Mit 25,7 Millionen Euro (Consors: 25,2 Millionen Euro) habe der Verlust (nach Steuern) auf dem Niveau des Vorquartals gelegen. Dies lasse auch für das Gesamtjahr 2001 wenig Gutes erhoffen.
Die stärkere Konzentration auf das Fondsgeschäft habe der DAB bank nicht geholfen, zumindest einen Tick besser mit der Börsenflaute zurecht zu kommen als die Konkurrenz. Grund hierfür seien unter anderem die hohen Firmenwert-Abschreibungen auf das Self-Trade-Engagement. Sie hätten allein 4,71 Millionen Euro betragen, Sonderaufwendungen im IT-Bereich 3,9 Millionen Euro.
Auch dass die HypoVereinsbank selbst noch nicht so genau wisse, was sie mit der Tochter tun solle, sorge augenscheinlich allenfalls bei der DAB selbst für Verunsicherung. Vorstandsmitglied Roland Folz nehme seinen Hut und verlasse das Institut Ende November. Als Interessent für Consors habe die DAB offenbar auch ausgespielt. Für eine derart ambitionierte Aktion fehle DAB-Vorstandschef Matthias Kröner ganz offensichtlich der Rückhalt im Vorstand der HypoVereinsbank, ohne deren Zustimmung ein solcher Deal nicht machbar sei. Sollten sich comdirect und Consors tatsächlich handelseinig werden, wäre das für Kröner gewiss ein herber Rückschlag. Denn gegenüber einem derartigen Online-Broker-Giganten würde die DAB erst einmal stark zurückfallen.
Der Kurs der DAB-Aktie werde derzeit sehr stark von kurzfristigen Faktoren getrieben. Die Erholung des Neuen Marktes verlocke auch langsam wieder die Klientel der Direktbanken zu Börsen-Orders. Somit dürfte der Tiefpunkt im Tal der Tränen zumindest in Sichtweite sein. Und genau das scheine der Aktienmarkt gegenwärtig zu honorieren.
Die Aktien der Online-Broker seien zurzeit gerade für Zocker interessant. Seit den Tiefständen Ende September hätten die Kurse inzwischen wieder kräftig zugelegt. Mit Kursrückschlägen – vor allem auf Grund von Gewinnmitnahmen – müssten Anleger daher immer wieder rechnen. Solange der NEMAX aber weiter anziehe, würden davon auch die Papiere von Consors, comdirect und der DAB Bank profitieren. Im Moment seien aber auf Grund der Übernahmespekulationen die Papiere von comdirect und Consors interessanter.
Daher rät der Analyst von "Die Telebörse-online" die DAB-Aktie zu halten und bestehende Positionen mit einem Stopp-Loss-Kurs bei 12,50 Euro abzusichern.
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